In unserer Gärtnerei hören wir oft, die „verrückte Pflaume“ sei genau das, was noch im Beet gefehlt habe – was nicht nur an der Farbe liegt. So bringen die ahornartig geformten Blätter und die großen, gerüschten Blüten oft den ersehnten Formenkontrast zu anderen Stauden ähnlicher Farbfamilien.
Die Wuchshöhe können Gärtner über die Nährstoffversorgung und die Bodenverhältnisse mit steuern – im Schnitt wird die pflegeleichte Staude aber 1,60 Meter erreichen. Auch die Farbintensität hängt im Übrigen von der Umwelt ab. So entfalten Blüten an sonnigen Tagen mehr Brillanz als an trüben. Gleiches gilt auch für den Standort: Je mehr Sonne, desto mehr Pigmente – im Prinzip so wie bei der menschlichen Sonnenbräune auch.